Chronologie

Gründung Abteilung „Speed- und Inlineskating“

(2010/2011) Abteilung Speed- und Inlineskating gegründet, 30.000 € Anfangsinvestition durch den Verein sowie Spenden und Arbeitseinsätze durch die Mitglieder der Abteilung für den Bau der Speedskating-Bahn (Mitgliederanzahl 61)

Bau und Erweiterung der Skaterhütte

(Folgejahre) Bau und Erweiterung der Skaterhütte inkl. Sanitäranschluss vollständig aus Spenden und Eigenmitteln der Abteilung und durch Arbeitseinsätze der Abteilungsmitglieder

Bau einer Bande

(2013) Bau einer Bande in den Kurvenbereichen, Fördermittel der Stadt 3.500 € + Eigenmittel (ca. 4.000 € der Abteilung und Arbeitseinsätze der Abteilung

Bau der Skaterhalle

(2014/2015) Bau der Skaterhalle, ca. 60.000 € Fördermittel vom Land Sachsen, ca. 31.000 € Fördermittel der Stadt Leipzig, ca. 29.000 € Spenden von Abteilungsmitgliedern/Unterstützern, keine Zuwendungen des Hauptvereines, Halle wurde korrekt abgenommen

Eröffnung der Skaterhalle

(10.01.15) Feierliche Eröffnung der Skaterhalle durch den Vereinsvorsitzenden Herrn Temming, Frau Kirmes (Stadtsportamt), Herrn Rost (Landtag) und Frau Hellmann (RIVS)

Arbeitsunfall

(November 2015) Es geschieht ein Arbeitsunfall auf dem Gelände des Hauptvereines – nicht auf der Speedskating-Anlage und es besteht auch kein Zusammenhang zur Abteilung Speed- und Inlineskating. Auf Grund dieses Vorfalles erkennt der Vorstand seine Haftungsrisiken und lässt das gesamte Stadion des Friedens auf Verkehrssicherheit überprüfen.

Erneuerung der Bande

(April 2016) Erneuerung der Bande nach Vandalismusschaden, Arbeitseinsatz Abteilung und Übernahme Materialkosten durch Verein

Vergabe der Deutschen Meisterschaften

(Sommer 2016) Der DRIV (Deutscher Roll- und Inlineverband) vergibt die Deutschen Meisterschaften 2017 auf die Anlage im Stadion des Friedens Mitgliederanzahl 156, davon 82% Kinder und Jugendliche, 15 Trainer und Übungsleiter, 4 Schiedsrichter (Europa- und Welt-)

Stromabschaltung auf der Speedskating-Anlage

(Dez 2016/Jan 2017) Nach Problemen mit dem Stromkreislauf des Stadions Stromabschaltung auf der Speedskating-Anlage und in der SkaterHütte, Vorwurf unkorrekter elektrischer Anschlüsse durch Abteilung, wochenlang müssen sich die Kinder im Dunkeln umziehen, Hallentraining mit mobilen Scheinwerfern bzw. Lauftraining im Stadion

Sperrung der Bahn

(07.03.2017) Diskussion um Blitzschutz der Halle führte zu Auseinandersetzungen, in deren Folge der Vorstandsvorsitzende die Bahn ohne weitere Angabe von Gründen für gesperrt erklärte.

Sperrung der Anlage

(05.04.2017) Firma TSS erklärt die Sperrung der Bahn und beruft sich dabei auf die DIN EN 14974, es wird eine umlaufende „Brüstung (Bande)“ von 1,20 m Höhe verlangt; Vorstand übernimmt die Auffassung der Firma TSS und sperrt die Anlage für das „Skatern und jegliche Ballspiele“

Recherchen der Abteilungsleitung

(Im Folgenden) Recherchen der Abteilungsleitung ergaben, dass die DIN EN 14974 nicht auf Speedskating-Anlagen anwendbar ist, da diese DIN Vorgaben für unbeaufsichtigte Skaterparks (z.B. Pipes) in öffentlichen Anlagen bezieht und Brüstungen zur Absturzsicherung aus der Höhe vorschreibt. Kontaktaufnahme mit DRIV, Unfallkasse (VBG), Stadtsportbund, Landessportbund, Stadtsportamt → alle Aktivitäten wurden vom Vorstand als vereinsschädigendes

Belehrung der Trainer

(Bis zum 28.04.17) Belehrung aller Trainer, dass das Inlineskaten auf der Bahn bis auf weiteres verboten ist

Beschluss Deutsche Meisterschaft auf der Bahn des SC DHfK

(08.05.2017) Beschluss des Vorstandes, die Deutsche Meisterschaft auf der Bahn des SC DHfK austragen zu lassen, die dortige Bahnbande hat eine Höhe 110 cm, ist damit 5 cm niedriger als die Bande unserer Bahn, dem Vorstand wurde dies mitgeteilt.

Gründung des Speedskating Leipzig e.V.

(08.05.2017) Gründung des Speedskating Leipzig e.V. durch einige Eltern von Abteilungsmitgliedern als Notfall-Backup

Proteste der Abteilungsmitglieder

(Fortlaufend) Proteste der Abteilungsmitglieder, Kinder und Eltern bleiben komplett unbeantwortet und werden bei der Abteilungsleitung als vereinsschädigendes Verhalten gerügt und als „Shitstorm“ wahrgenommen

Geheime Abteilungsleiterversammlung

(15.05.2017) Geheime Abteilungsleiterversammlung, Abteilung Inlineskaten als einzige nicht eingeladen, Frau Richter (Schatzmeisterin) und Herr Knorrn (Geschäftsführer) legen den Abteilungsleitern „Fakten“ gegen die Abteilung Speed- und Inlineskating vor und fordern die Abteilungsleiter auf, für eine Auflösung der Abteilung oder für einen Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden zu stimmen

Außerordentliche Abteilungsversammlung

(23.05.2017) Außerordentliche Abteilungsversammlung der Abteilung Speed- und Inlineskating. Vorstand war nur „zur Beobachtung“ durch Herrn Steudel und Herrn Knorrn vertreten. Es wurde den Mitgliedern klar gemacht, dass Nachfragen unerwünscht sind und auf die anstehende 2. Begehung verwiesen.

Begehung durch die Firma Bayerischer Sportstättenservice

(24.05.2017) Begehung durch die Firma Bayerischer Sportstättenservice, Protokoll wird dem Abteilungsleiter einmalig zur Einsicht gegeben, ansonsten unter Verschluss gehalten, es wird angegeben, dass das Protokoll die Forderungen der TSS wiederholt; anderen Abteilungsleitungsmitgliedern wird auch bei mehrmaliger Nachfrage die Einsichtnahme verwehrt.

Deutsche Meisterschaften

(09.06.17 – 11.06.17) Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften auf der Anlage des SC DHfK, ca. 50 Helfer der Abteilung Speed- und Inlineskating ermöglichen die Austragung, der Vorstandsvorsitzende sagt am Freitagmittag seine Teilnahme an der Eröffnung am Samstag ab und schickt auch keine Vertretung.

Artikel in der LVZ

(13.06.2017) In einem Artikel in der LVZ über die Deutsche Meisterschaft wird Sportamtschefin Kirmes zitiert, sie habe „betont, dass der MoGoNo-Vorstand zur Abteilung stehe“

Offizielle Abteilungsleitersitzung

(20.06.2017) Offizielle Abteilungsleitersitzung. Alle Teilnehmer mussten eine Verschwiegenheitsverpflichtung abgeben. Der Abteilungsleiter Speed- und Inlineskating musste zu Beginn sein Handy kontrollieren lassen. Durch Suggestivfragen wurde ihm die Möglichkeit genommen, seine Positionen darzulegen. Auf dieser Versammlung wurde über die Auflösung der Abteilung Speed- und Inlineskating und damit den Ausschluss von 120 aktiv trainierenden Kindern und Jugendlichen abgestimmt, 11 x Ja, 1 x Enthaltung, 1 x Nein

Klage beim Amtsgericht

(21.06.2017) Einreichen einer Klage beim Amtsgericht auf Nutzungsrecht der Speedskating-Anlage durch 3 Mitglieder der Abteilungsleitung – Ziel ist es die Nutzbarkeit der Bahn im Trainingsbetrieb klären zu lassen.

Kooperation mit dem SC DHfK

(Sommer 2017) Nachdem 3 Monate Training nur auf Turnschuhen, beim Halleschen ISC bzw. private Übungen auf öffentlichen Flächen möglich waren, hat die Abteilungsleitung in den Sommerferien eine Kooperation mit dem SC DHfK geschlossen, so dass die Abteilungsmitglieder seit August vorübergehend auf dem Gelände des SC DHfK in der Diderotstraße mit trainieren können.

Güteverhandlung

(21.08.2017) Güteverhandlung beim Amtsgericht Leipzig, der Vorstand lehnt Einigung ab, beruft sich auf die Vereinsautonomie und bestreitet ausschließlich die Klagezulässigkeit; ein Sachvortrag erfolgt nicht; das Amtsgericht tritt dem Vorbringen eindeutig entgegen und lässt die Klage zu

Einigungsangebot

(28.08.2017) Weiteres Einigungsangebot bzw. die Bereitschaft zur konstruktiven Zusammenarbeit und Lösungsfindung der Kläger an den Anwalt des Vereins → bislang unbeantwortet

Mitteilung über Auflösung der Abteilung

(29.08.2017) Der Vereinsvorstand verschickt an alle Mitglieder der Abteilung die Nachricht, dass die Abteilung zum 30.09. aufgelöst wird und die Sportart Speed- und Inlineskaten im Verein aus „verschiedenen Gründen“ nicht mehr angeboten werden soll. Allen Übungsleitern werden die Übungsleiterverträge gekündigt. Die Mitgliedschaft im RIVS (Roll- und Inlineverband Sachsen) wurde durch den Vorstand zum 30.09.2017 gekündigt. Der Einspruch des Verbandes

Treffen mit Sportbürgermeister

(03.09.2017) Kinder und Eltern der Abteilung übergeben dem Sportbürgermeister Herrn Rosenthal Unterlagen zur Situation der Abteilung und fordern zum Handeln auf → bisher unbeantwortet

Abteilungsversammlung

(06.09.2017) Abteilungsversammlung der Abteilung Speed- und Inlineskating. Es besteht Einigkeit, dass wir weiter versuchen werden, Mitglieder bei MoGoNo zu bleiben und unsere Nutzungsrechte auf die Speedskating-Anlage zu verteidigen und den Kindern und Jugendlichen ihre Trainingsmöglichkeiten zu erhalten.

Rundbrief von MoGoNo

(07.09.2017) In einem Rundbrief, der auch auf der MoGoNo-Startseite veröffentlicht ist, erklärt der Vorstand die Entscheidung, die Abteilung zu schließen v.a. damit, dass er „die vollständige Zerstörung des Vereins durch die Abteilung“ verhindern müsse, eine Wiedernutzbarmachung Kosten im fünfstelligen Bereich bedeute und der Vorstand zurücktreten werde, wenn seine Begehungsprotokolle in Zweifel gezogen werden; Nichtakzeptanz eines gerichtlich bestellten Gutachtens wird offen kommuniziert

Antwortbrief von Eltern

(08.09.2017) Antwortbrief von Eltern der Abteilung wird zusammen mit Informationsmaterial zur Abteilungssituation und einem Aufruf an alle MoGoNo-Abteilungsleiter verteilt und der Vorstand wird gebeten, diesen der Fairness halber auch auf der Internetseite zu veröffentlichen → unbeantwortet, nicht veröffentlicht

Gerichtsverfahren

(08.09.2017) Im Rahmen des Gerichtsverfahrens wird endlich das Begehungsprotokoll vom 24.05. offengelegt. Dieses bezieht sich zwar nicht mehr ausschließlich auf die DIN EN 14974, dafür auf die Vorgaben des Internationalen Rollersportverbandes (FIRS), der eine durchgehende, 1,20 m hohe Bande für die Ausrichtung internationaler Wettkämpfe (Weltmeisterschaften, Europameisterschaften) fordert. Keine einzige deutsche Speedskating-Anlage erfüllt diese internationalen Wettkampfbedingungen. Hier gelten vielmehr die Regelungen in der Wettkampfordnung (WKO), die keine Bande fordern. Der DRIV fordert diese auch nicht für die Ausrichtung von Wettkämpfen in Deutschland (siehe Vergabe der Deutschen Meisterschaften). Das gerichtliche Gutachten soll weiterhin klären, ob die Bahn zum Trainingsbetrieb geeignet ist, das wird einschließen, ob die Vorgaben des FIRS auch für Trainingsstätten angewendet werden müssen. Hierzu soll ein vom Gericht vorgeschlagener Gutachter bestellt werden.

Antrag auf einstweilige Verfügung

(11.09.17) 3 Mitglieder der Abteilungsleitung/Übungsleiter und stellvertretend für alle Abteilungsmitglieder 3 stellen einen Antrag auf einstweilige Verfügung gegen die Abteilungsauflösung, das Einstellen der Sportart, die Auflösung der Übungsleiterverträge, die Kündigung der RIVS-Mitgliedschaft