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 In Allgemein

Unsere Entscheidung, eine neue Gegend für unseren traditionellen Skate-Ausflug zu wählen, führte uns in die Lausitz, wo uns unser Org-Team Anja und Simone eine den Teilnehmerzahlen von ursprünglich 92 Personen entsprechende Unterkunft organisiert hatten. Das Schullandheim Reichwalde konnte uns mit ca. 50 Fahrrädern zum Ausleihen, einem riesigen Freigelände mit den verschiedensten Sport- und Spielmöglichkeiten und dazu einem touristischen Angebot mit ausgebautem Fahrradwegenetz, asphaltierter Seeumrundung, Bademöglichkeiten, Skate-Arena und schönstem Sommerwetter überzeugen. 

Neu auch der Anreisetag und so reisten wir bereits am Freitag mit immerhin noch 77 Personen an, nicht dabei in diesem Jahr Brian und Niels, die in Pamplona bei der Europameisterschaft für die Schweiz am Start waren. Die ungewohnten aber coolen Spielgeräte vor Ort benötigten ein wenig Gewöhnung, was mit der einen oder anderen Blessur bezahlt wurde. Ernstere Verletzungen gab es zum Glück nicht und im Laufe des Wochenendes war zu beobachten, wie die Kids und Jugendlichen, selbst Regeln und Sicherheitsvorkehrungen zur Vermeidung von Verletzungen entwickelten. Beim Einsetzen der Dunkelheit übernahm Frieda die GuteNacht-Geschichte bei unseren Cini-Minis, bevor sich in Etappen auch alle anderen Altersklassen in die Zimmer bzw. Finnhütten zurückzogen. Jens sorgte mit seinem Teleskop noch für so manche Sternenstunde, aber man konnte auch ohne dieses den Sternenhimmel mit sichtbarer Milchstraße bewundern. 

Der nächste Morgen empfing uns mit Sonnenschein und nach einem ausgiebigen Frühstück im Freien und einem fröhlich geschmetterten Geburtstagslied für Jens verließen wir in 6 Gruppen gemischt von klein bis groß auf Skates und Fahrrädern unsere Unterkunft und folgten der Wolfstatze auf dem „Wolfsradweg“ nach Boxberg. Unsere Kleinsten und die Anfänger durften diese Tour bis zum See im Auto absolvieren, sollten sie doch die 21 km Tour um den See bewältigen. Schneller als gedacht und ohne Verluste gelangten alle Gruppen sicher zum Treffpunkt am Bärwalder See. Nach kurzer Verschnaufpause, Ausgabe der ersten Blasenpflaster und Auffüllen der Getränke, machten wir uns auf die Seerunde. 
Die unbekannte Strecke forderte von allen Mitrollenden ein wenig Geduld und unsere Großen litten teilweise an den vielen Pausen, die sie anfänglich einlegen mussten, im nächsten Jahr wird es sicher besser werden. Nichtsdestotrotz gab es viele fröhliche Gesichter, gemeinsam bewältigte Strecken und Abfahrten, die sich dann doch als ungefährlicher herausstellten als befürchtet, verschiedenste Strand- Eis- und Picknickpausen und wunderschöne Seeaussichten. Die letzte Etappe legten die Großen gemeinsam mit Holger und unseren B-Flitzern zurück. Dabei erfuhr sich Bens Freundin Bianca auf dem Rennrad als Windschattengeber einen gehörigen Respekt unserer Jungen Wilden (und die sind nicht leicht zu beeindrucken 🙂 Chapeau Bianca!

Nachdem auch unsere Kleinsten die Strecke mit Bravour bewältigt hatten, nahmen die Großen mit Ben und Holger die Skate-Arena für ein paar Trainingsrunden in Beschlag, einige Familien blieben zum Baden vor Ort und der Rest sortierte sich wieder in handliche Gruppen für die 8 km Rückfahrt durch die Lausitzer Landschaft. Gegen 16 Uhr waren alle wieder im Schullandheim angekommen und bis zum Abendbrot verging die Zeit mit Baden, Trampolin springen, schaukeln, Seilbahn fahren, Tischtennis spielen, Ziegen füttern oder einfach quatschen wie im Fluge. Als Höhepunkt des Abends hatten Anja und Simone noch ein Lagerfeuer mit Stockbrot organisiert bei dem unsere Großen ihren kleinen Kameraden beim gleichmäßigen Rösten ihrer Brote halfen. Die bewährten gestaffelten Zubettgehzeiten riefen dann trotzdem kaum Proteste hervor und nach einem mutigen Beseneinsatz von Pamela im B-Mädchen-Zimmer gegen die 1000 Mücken an der unerreichbaren Zimmerdecke, konnten auch diese ruhig schlafen. 

Am nächsten Morgen standen Mannschaftsspiele auf dem Freigelände auf dem Plan. Nach ausgeklügeltem Modus kämpften 5 Mannschaften im „Ball über die Leine“, 11 m Schießen und Kegeln um … ja um was eigentlich? Da fehlte uns doch tatsächlich Brian, der uns jederzeit mit nichts in der Hand motivieren kann. Das fiel den meisten aber erst nach 1 1/2 Stunden Spaß und Bewegung auf und lässt Platz für Neues im nächsten Jahr. Darin waren wir uns wohl alle einig, hier wollen wir im nächsten Jahr noch einmal hin. Auch eine Abschlussrede fiel meinem fehlenden strategischen Geschick zum Opfer und so möchte ich hier noch einmal nachholen, was ich am Sonntag versprochen hatte: 

Es war ein super cooles Wochenende mit euch allen. 2 Tage angefüllt mit gemeinsamen Erlebnissen, die uns noch näher gebracht haben, die unseren Kids und Jugendlichen unvergessen bleiben werden und die uns auf die nächsten gemeinsamen Taten eingeschworen haben. Danke an alle, die dafür gesorgt haben, dass dies so stattfinden konnte und dafür, dass alle mit Freude und Engagement dabei waren. 

Es war mir eine Freude (auch wenn es nicht immer so schien, das kann ich jetzt nach 12 Stunden Schlaf sagen)
Herzliche Grüße Conny L.

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